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Es gibt neue Ideen und Wege, wie Energie umwelt- und naturschonend erzeugt und genutzt werden kann. Einige Varinaten stellen wir Ihnen in ihrer Wirkungsweise vor. Zu beachten ist, dass der wirtschaftliche und effiziente Einsatz ganz individuell verschieden sein kann. Gern beraten wir Sie, welche der Varianten die für Sie positivste Energiebilanz ausweist.

Hier einige Beispiele: 

 

moderne Öl- und Gasbrennwerttechnik

  • Der Einsatz eines neuen Öl- oder Gasbrennwertkessels, kann gegenüber einem Altkessel 30-40% Energie einsparen. Der Nutzungsgrad liegt bei einem alten Kessel beispielsweise bei 64%, bei einem neuen Erdgas- Niedertemparaturkessel schon bei 93% und bei einem modernen Gas- Brennwertgerät sogar bei 104%.
  • Diese Werte werden erreicht, da auch die im Wasserdampf enthaltene Wärme, die bei konventionellen Verfahren mit den Abgasen verloren geht, genutzt wird.
  • Das ist sicherlich die wirtschaftlichste Möglichkeit zur Senkung von Energiekosten, da sich die notwendige Investition bereits in ca 5 Jahren armortisiert.
 

Solarthermie

Bei aktiven Nutzung der Sonnenenergie ist die Architektur Ihres Gebäudes ein entscheidender Faktor, der bei der Planung berücksichtigt werden muss.

  • Zur aktiven Nutzung wird Sonnenwärme in entsprechend konstruierten Absorberflächen gesammelt.
  • Im Haushalt findet die Sonnenwärme vorwiegend zur Erwärmung von Wasser und der Raumluft Verwendung.
  • Mit Hilfe eines Mediums wird die Energie zu einem Wärmespeicher transportiert.
  • Eine typische Dimensionierung einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung für einen 4-Personen-Haushalt liegt bei etwa 5 m² Flachkollektoren mit einem 300-l-Speicher. Damit lassen sich etwa 50 - 60 % des Energieverbrauches pro Jahr über Warmwasser einsparen.
 

Nutzung des regenerativen Energieträgers Holz

Holz ist ein uralter und hochmoderner Brennstoff. 

  • Moderne Holzvergaserkessel haben einen Wirkungsgrad von 90% und mehr, sie stehen damit selbst Brennwertkesseln kaum nach. Um unnötiges Anheizen - besonders in den Übergangsmonaten zu vermeiden, muß ein ausreíchend großes Pufferspeichervolumen vorhanden sein - idealerweise mit integrierter Brauchwassererwärmung.
  • Wenn der Wärmespeicher in eine solarthermische Anlage zur Brauchwassererwämung eingebunden ist, kann bei sommerlichen Temperaturen oft gänzlich auf das Anheizen verzichtet werden.
  • Eine moderne Pelletheizung weist sämtliche Merkmale einer modernen Heizung auf. Von der automatischen Befüllung das Kessels über die automatische Zündung bis hin zur witterungsgeführten Regelung u. Microprozessorsteuerung. Pelletsheizungen der neuen Generation sind sehr komfortabel.
  • Der Schlüssel zur problemlosen Funktion einer Pelletheizung ist die Einhaltung gewisser Qualitätsstandards. Bei dem PVD (Pelletsverband Deutschland) kann man sich nach zertifizierten Pelletherstellern erkundigen.
 

Erdwärme

Wussten Sie, dass Erwärme zu 98% gespeicherte Sonnenenergie ist?

  • Heizen mit Wärmepumpen, das heißt: Nutzung der Sonnenenergie, die im Grundwasser, im Erdreich oder in der Luft gespeichert ist.
  • Bei der Wärmequelle Erdreich, welche heutzutage in bis zu 75% der Wärmepumpenanlagen genutzt wird, unterscheidet man Erdwärmesonde und Flächensonde.
  • Durch Nutzung dieser Energie werden für 100% Heizenergie lediglich 25% elektrische Energie zum Antrieb der WP benötigt - den Rest liefert die Umwelt!
  • Da Wärmepumpen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen arbeiten, empfiehlt es sich Flächenheizsysteme wie Fußbodenheizung oder Wandheizung zu installieren.
  • Eine Wärmepumpe ist eine zukunftsorientierte, wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Alternative zur Beheizung und Warmwasserbereitung eines Hauses.
 

Photovolatik 

Photovolatik baut auf einem physikalischen Prozess auf, bei dem Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt wird.

  • Über einen Wechselrichter kann diese Energie auch in das öffentliche Netz eingespeist werden.
  • Um zu entscheiden, wie rentabel eine solche Anlage im Einzelfall ist, werden der Standort und Ausrichtung des Gebäudes, die Dachform und Dachneigung und die zur Verfügung stehende Dachfläche untersucht.
  • Die am häufigsten eingesetzten Solarmodule bestehen aus multikristallinen Solarzellen, die über einen optimalen Wirkunggrad verfügen.
  • Um Solarzellen mit einer Leistung von 1 kW installieren zu können, werden ca. 10 m² Aufstellungsfläche benötigt.
 

Blockheizkraftwerke

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine Anlage zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Es wird üblicherweise wärmegeführt betrieben und deckt den Grundbedarf an Heizenergie. Im Unterschied zum Heizkraftwerk ist das modular aufgebaute BHKW deutlich kleiner und liefert die Wärme für Nahwärmenetze oder zur Versorgung von größeren Gebäuden.

Der ökonomische und ökologische Grundgedanke liegt darin, die Stromerzeugung als Nebenprodukt der unumgänglich notwendigen Wärmeerzeugung für einen Heiz- oder einen absorptiven Kühlprozess zu betrachten. Der erzeugte Strom wird vor Ort verbraucht oder ins Stromnetz eingespeist.